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Kommentare

Aufruf aus der Friedensbewegung an die Partei DIE LINKE. — 12 Kommentare

  1. Die Bundeswehr hat nichts im Ausland zu suchen. Militärausgaben müssen deutlich gesenkt werden. Raus aus der NATO!

  2. Jeder Auslandseinsatz der Bundeswehr dient der Durchsetztung geopolitischer Interessen des europäischen Kapitals. Die Welt leider aber unter globalen sozialen Brutalitäten. Das ändert mit der Bundeswehr keine deutsche Intervention. Deshalb bin ich grundsätzlich gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr.

  3. Bitte setzt meine Unterschrift damit zu,sie kann gerne veröffentlicht werden.Keine imperialistischen,völkerrechtswidrigen NATO und EU Kriegseinsaetze um Russland und China zu bedrohen und die Kriegsgefahr auf die Spitze zu treiben.#FriedenstattNATO # Bundeswehrabschaffen #USImperialistenHaendewegvonKuba

  4. Aufrüstung stoppen, keine militärischen Auslandseinsätze, Höchste Zeit für Neubesinnung auf Entspannung und friedliche Zusammenarbeit – aufstehen für Frieden, Gerechtigkeit und Umweltschutz!

  5. In der Friedenspolitik gibt es keine Alternativen. Deshalb unterstütze ich den Aufruf an meine Partei.

  6. Als Kriegsdienstverweigerer und überzeugter Gegner von Konfliktlösungen mit militärischer Gewalt ist mir ein Mittragen von Regierungen, die eine solche Vorgehensweise tolerieren, nicht möglich. Und so etwas tut meine Partei nicht! Und wenn doch – ist sie nicht mehr meine!

    • Sie, Ihre Partei, wird es tun.
      Die Protagonisten haben einen Namen: Gysi, Bartsch, Kipping und deren gesamter Anhang.
      Ich befürchte, deren Anhang stellt in der Partei die Mehrheit.
      Alleine die zögerliche Annahme des Angebotes eine öffentliche Unterstützung der Friedensbewegung gibt auch schon einen diesbezüglichen Hinweis.

  7. Meine / unsere Genossen Dietmar Bartsch, Gregor Gysi und Andere haben sich mit Blick auf unseren Parteitag Ende Oktober in Erfurt positioniert.
    Für ein mögliches Regierungsbündnis mit SPD und Grünen sind Sie der Ansicht, die Außen- und Friedenspolitischen Grundsätze schleifen zu müssen.
    Aus meiner Sicht ist das ein unverzeihliches Unterfangen und zerstört die Existenzgrundlage einer linken / sozialistischen Partei links von der SPD. Das Vorgehen von Bartsch und Anderen erinnert mich an die Gründe vor 21 Jahren den Grünen meinen Rücken zuzukehren. Das soll sich nicht wiederholen.
    Noch liegt das Kind nicht im Brunnen. Wir sollten allerdings bereits jetzt deutlich machen, das ist nicht unser Weg und findet nicht unsere Unterstützung.

  8. Pingback:2020/08/31 Bremen + internet „Blauen Montag –   gegen den kapitalistischen Alltag.“ – Aufruf aus der Friedensbewegung an Die LINKE.

  9. AKTUELL WIE 2015.
    Auch in der heutigen Zeit, bei den gegebenen Gesellschafts- und Machtstrukturen, müssen Antworten gegeben werden. Hier rückt eine eventuelle Beteiligung der Linken an einer Bundesregierung ins Blickfeld. Die Mainstreammedien und die Systemparteien SPD und Grüne sehen in der Bereitschaft der Linken, sich an Interventionskriegen zu beteiligen, die Voraussetzung für eine gemeinsame Regierung. Sollte es bei dieser Bedingung bleiben, dann kann es Rot-Rot-Grün nicht geben. 8.Januar 2015 Oscar Lafontaine

  10. Pingback:Een oproep aan de linkse krachten in het Europees Parlement

  11. Kommentar zu dem Aufruf an die Partei Die Linke

    Ich habe den Aufruf mit unterzeichnet und teile als langjähriges
    Mitglied der Partei Die Linke und ihrer Vorgänger die Besorgnis, dass
    die antimilitaristische Friedenspolitik von einflussreichen Mitgliedern
    meiner Partei verwässert werden könnte.
    Dabei möchte ich noch auf einen besonderen – von Euch nicht erwähnten –
    grundlegenden Umstand aufmerksam machen:
    Die NATO wurde auf Initiative der USA von Anfang an als ein feindselig
    gegen die UdSSR gerichteter aggressiver Pakt gegründet. Um Akzeptanz zu
    erzielen, wurde zu diesem Zweck die grobschlächtige Lüge in die Welt
    gesetzt, von der UdSSR ginge eine akute Bedrohung für die Völker des
    Westens aus. Eine solche Bedrohung hat es aber zu keinem Zeitpunkt
    gegeben, schon gar nicht zu einer Zeit, als die UdSSR alle Kraft
    brauchte, um die durch den deutschen Vernichtungskrieg hervorgerufenen
    Zerstörungen zu heilen und die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen, um
    die elementarsten Versorgungsprobleme für die Bevölkerung zu lösen.
    Nach dem Zerfall des staatssozialistischen Gesellschaftssystem in der
    UdSSR und den mit ihr verbundenen Staaten – nicht zuletzt mit verursacht
    durch die Rüstungsbelastungen im Kalten Krieg (Stichwort: Totrüsten) –
    gab es Hoffnung, dass der Kalte Krieg zuende sei und ein friedliches
    Neben- und Miteinander zwischen Ost und West möglich sei.
    Diese Hoffnung wurde leider enttäuscht. Die gegen die UdSSR weltweit
    errichteten Militärbündnisse der USA – nicht nur NATO – wurden nicht
    aufgelöst, die militärische Einkreisung der UdSSR wurde nicht beendet,
    sondern noch näher nun an Russland herangeführt. Die Präsens der NATO
    wurde auf die unmittelbaren Nachbarn Russlands ausgedehnt. Wer bedroht
    da wen?
    Es erweist sich, dass die Haltung zur NATO in erster Linie eine Frage
    der Haltung zu Russland ist.
    Ich bin weder Politikwissenschaftler noch Historiker, aber ein Mensch
    der mit 86 Jahren alt genug ist, um als Kind die Schrecken des Krieges
    noch miterlebt und in Erinnerung behalten zu haben.
    Dr. Heinz Preuß
    Hameln“

    Nur noch eine Bemerkung zum Anschluss der Krim, welcher ja gern als
    Argument gegen Russland benutzt wird (Völkerrechtsbruch). Die Krim
    wurde seinerzeit durch eine Entscheidung des Ukrainers Chrustschow –
    damals KPdSU- Chef – der Ukraine zugeordnet, obwohl diese – nach
    Eroberung durch das zaristische Russland – zu Russland gehörte und seit
    vielen Jahrzehnten mehrheitlich von Russen bewohnt ist. Das war in den
    Beziehungen zwischen den brüderlich verbundenen Sowjetrepubliken kein
    gravierendes Problem und hatte zweifellos wirtschaftliche und
    verwaltungstechnische Vorteile wegen der Landverbindung.
    Nach dem Zerfall der Sowjetunion, insbesondere seit dem Machtwechsel in
    der Ukraine von 2014 ergab sich jedoch eine völlig neue Situation. Die
    neuen Machhaber boten sich von Anfang an der NATO als Partner an und
    initiierten gleich in der ersten Sitzung des neu gewählten Parlaments
    eine Entschließung, mit der Russisch als zweite Amtssprache
    ausgeschlossen wurde (inzwischen Gesetz). Das war für die
    russischsprachige Mehrheit der Krimbevölkerung ein Schlag ins Gesicht
    und begünstigte die Zustimmung zum Anschluss an Russland in einer
    Volksabstimmung. In strategischer Hinsicht entstand angesichts des
    bevorstehenden Auslaufens des Pachtvertrages bezüglich des Hafens
    Sewastopel als Flottenstützpunkt Russlands mit der russlandfeindlichen
    Haltung der Ukraine für die russische Schwarzmeerflotte sofort ein
    großes Problem. Vermutlich wäre Sewastopol ein willkommenes zweites
    Guantanamo für die USA gewesen (davon hab ich bislang noch nirgends
    etwas gelesen, auch, wenn dieser spekulative Gedanke naheliegt). Mit der
    entschlossenen Annektion der Krim nach dem Volksentscheid ist meiner
    Meinung nach ein historischer Fehler korrigiert worden. Die rasche
    militärische Besetzung verhinderte eine ähnliche Situation wie im
    Donbass, wo ohne Absicht des Anschlusses an Russland ein blutiger
    Unabhängigkeitskrieg entstand, dessen wirkliches Ende noch aussteht.
    Mit solidarischen Grüßen
    Dr. Heinz Preuß

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